Aktualisiert: Oktober 2026
Die meisten KI-Cocktail-Generatoren erfinden munter Drinks, die du nicht mixen kannst, in Mengen, die nie jemand probiert hat. Cocktail KI, der KI-Barkeeper in der Cold Ones App, macht es umgekehrt: Du beschreibst, worauf du Lust hast, und der Assistent wählt aus den 56 Rezepten, die schon im Cocktailbuch der App stehen. Jeder vorgeschlagene Drink kommt als Rezeptkarte, die du öffnen kannst, mit Foto und kompletter Anleitung.

So funktioniert's
- Öffnen. Geh in Cold Ones zu Cocktails und tipp oben rechts auf das Funkel-Symbol.
- Sag, was du willst. Tipp oder diktier eine Stimmung, einen Geschmack, einen Anlass, eine Flasche, die leer werden soll, oder etwas, das du nicht magst. Auch das Diktieren läuft direkt auf dem Handy.
- Abgleich mit dem Rezeptbuch. Der Assistent macht aus deinen Worten konkrete Kriterien (Geschmack, Süße, Zutaten, die du willst oder hast, was wegbleiben soll, sogar eine Stadt oder ein Jahrzehnt) und filtert die 56 Rezepte nach ihren echten Zutaten- und Geschmacksdaten.
- Kurze Antwort plus Rezeptkarten. Ein paar Sätze in der Sprache, die du in der App eingestellt hast (Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch), dazu meist bis zu drei Rezeptkarten. Tipp eine an, und das ganze Rezept öffnet sich.
- Weiterfragen. Nachfragen funktionieren: „ohne Kokos“, „welcher davon ist am wenigsten süß?“. Der Neustart-Pfeil oben beginnt einen neuen Chat.
Sechs Fragen zum Ausprobieren
- „Ich habe Lust auf etwas Leichtes und Erfrischendes, aber nicht zu süß.“ Das ist das Beispiel hinter dem Button „Ausprobieren“ in der App. Sieben Rezepte im Buch sind leicht und wenig süß (Aperol Spritz, French 75, Grapefruit Gin Tonic, Kyiv Mule, Michelada, Mojito und Paloma), und du bekommst bis zu drei davon.
- „Etwas Tropisches, aber ohne Kokos.“ Damit fallen Pinacolada und Malibu Sunrise raus, und es bleiben genau drei: Hurricane, Mai Tai und Pornstar Martini.
- „Was ist der bitterste Cocktail, den du hast?“ Der Negroni, danach Boulevardier und Old Fashioned. Die Reihenfolge ist die Geschmacksrangliste des Rezeptbuchs, keine Labormessung.
- „Ich habe Wodka, Limetten und Ginger Beer. Was kann ich mixen?“ Nur Drinks, die du mit genau diesen Zutaten fertig bekommst. Hier ist das der Kyiv Mule.
- „Etwas aus den 1920ern.“ Zehn Rezepte haben eine belegte Geschichte aus den 1920er-Jahren, vom Sidecar über den French 75 bis zur Mimosa. Der Assistent wählt daraus und ergänzt einen Satz zur Herkunft, mit Vorbehalt, wo die Geschichte umstritten ist.
- „Warum werden manche Drinks geschüttelt und andere gerührt?“ Allgemeine Barfragen bekommen eine direkte Antwort, ohne Rezeptkarten.
Warum er keine Rezepte erfindet
Das Sprachmodell schreibt nie selbst ein Rezept. Die App wählt zuerst die passenden Drinks aus ihrem eigenen Buch und gibt dem Modell deren echte Zutaten, Zubereitung und Geschichte; das Modell formuliert nur die kurze Erklärung. Nennt die Antwort einen Drink, der nicht ausgewählt wurde, muss das Modell neu schreiben, und notfalls zeigt die App stattdessen eine schlichte Zusammenfassung der gewählten Rezepte. Passt nichts im Buch zu allem, was du willst, sagt der Assistent das und schlägt vor, einen Wunsch zu ändern.
Zwei ehrliche Grenzen: Alle Cocktails im Buch enthalten Alkohol. Fragst du nach einem alkoholfreien Drink, sagt er das offen und rät dir, stattdessen nach etwas Leichtem, Erfrischendem zu fragen. Und auf dem Startbildschirm des Chats steht der Hinweis der App: „KI kann Fehler machen. Prüfe Antworten und Zutaten und trinke verantwortungsbewusst.“ Nimm das wörtlich, vor allem bei Allergien. Außerdem hat der Assistent die Vorgabe, nie zu übermäßigem Trinken zu ermuntern, und alles, was nichts mit Cocktails zu tun hat, lenkt er freundlich zurück an die Bar.
Privat und lokal, auf unterstützten Geräten
Cocktail KI läuft mit dem KI-Modell deines Handys, nicht auf einem Server. Der Chat wird nur auf deinem Handy gespeichert, damit du später weitermachen kannst, und landet nicht einmal im Geräte-Backup. Ein Konto brauchst du nicht.
Der Haken ist die Hardware. Auf dem iPhone braucht der Assistent ein Modell, das Apple Intelligence unterstützt, mit eingeschaltetem Apple Intelligence und Siri in derselben Sprache wie das iPhone. Auf Android braucht er ein Handy, das KI direkt auf dem Gerät unterstützt; manche laden das Modell vorher einmalig herunter, am besten im WLAN. Kann dein Handy ihn nicht ausführen oder unterstützt es deine App-Sprache noch nicht, sagt dir die App, woran es liegt. Die Zutatensuche funktioniert auf jedem Handy und in allen vier Sprachen.
Gratis, ohne Werbung, in einer Party-App
Cocktailbuch, Zutatensuche und Cocktail KI sind kostenlos, ohne Abo und ohne Werbung. Sie stecken in Cold Ones · Party Game, neben 11 Partyspielen, also Drinks und Abendprogramm in einer App. Läuft die KI auf deinem Handy nicht, starte mit dem, was du schon zuhause hast, oder lies unsere Guides zu einfachen Cocktails, Cocktails zum Vorglühen und Cocktails für die Dinnerparty.
Häufige Fragen
Gibt es eine KI, die Cocktails aus meinen Zutaten vorschlägt?
Ja. Sag Cocktail KI in Cold Ones zum Beispiel „Ich habe Wodka, Limetten und Ginger Beer“, und der Assistent schlägt nur Rezepte aus seinem Buch mit 56 Rezepten vor, die du damit fertig bekommst, hier den Kyiv Mule. Er läuft auf unterstützten Geräten; auf jedem Handy macht die Zutatensuche denselben Abgleich ohne KI.
Ist Cocktail KI kostenlos?
Ja. Der KI-Barkeeper, die 56 Cocktail-Rezepte und die Zutatensuche sind in Cold Ones gratis, ohne Abo, ohne Werbung und ohne Konto. Für die KI brauchst du ein Handy, das KI direkt auf dem Gerät ausführen kann.
Auf welchen Handys funktioniert die Cocktail-App mit KI?
Auf iPhones, die Apple Intelligence unterstützen, mit eingeschaltetem Apple Intelligence und Siri in derselben Sprache wie das iPhone. Auf Android-Handys, die KI auf dem Gerät unterstützen; manche laden das Modell vorher einmalig herunter. Geht es nicht, sagt dir die App, warum.
Erfindet der KI Cocktail Generator neue Rezepte?
Nein. Er wählt nur aus den 56 Rezepten der App und zeigt sie als Rezeptkarten, meist bis zu drei pro Antwort. Passt nichts, sagt er das, statt einen Drink zu erfinden. KI kann trotzdem Fehler machen, also prüf das Rezept, bevor du eingießt.